Training : Praktische Kurse

Zwei tages Kurs :

Frontzahnästhetik mit zirkulärer Schulterkeramik

  • Fotografische Darstellung der Schicht- und Eingelegetechnik bei
    jugendlichen und leicht gealterten Frontzähnen
  • Erläuterung von Transluzenz, Opaleszenz und optischen Vorteilen der
    Schultermassen
  • Gnathologische Funktion
  • Farbauswahl
  • Oberflächengestaltung
  • Endpolitur
  • Beurteilen und Kürzen der Metallgerüste
  • Aufbau der keramische Schulter
  • Aufbau der Kronen und individualisieren mit Internos
  • Zwischenbrand
  • Kombinierter Glanzbrand
  • Endpolitur
  • Abschliessende Diskussion

Es werden 3 Metallkeramikkronen mit einer XXL Schulter mit Vita VM 13 hergestellt. Ausserdem werden auch Vollkeramikkurse angeboten mit Aluminiumoxidekappen in Kombination mit Vita VM 7 oder mit Zirkoniumoxidekappen in Kombination mit Vita VM 9.

 
Programma:

Nach Anmeldung werden dem Kursteilnehmer das Kursmodell und ein Fahrplan per Post zugesandt, auf welchen die Metallkappen zu erstellen sind.
 

Auf diesem Kurs werden 3 Frontzähne mit einer XXL Schulter in Omega 3D Master aufgebaut. Die Platzbuchungen sind erst nach Eingang der Kursgebühr möglich.

Inklusiv sind ein Diavortrag, der Kurs, die Kaffeepausen und das Mittagessen.

Die Reservierung eines Hotelzimmers im Namen und auf Rechnung des Teilnehmers kann für die Kurse in Tessenderlo durch uns erfolgen.


KURS “MASTER CLASS IMPLANTOLOGIE”

Excellence in dental aesthetics: neue Trends und Materialien in der ästhetischen Implantologie

Ziel: In diesem zwei-tages Kurs wird man ein zukunftorientiertes Verständnis in der ästhetischen Implantologie bekommen. Das Ziel ist auf einem äußerst rationellen und strukturierten Weg mit den korrekt ausgewählten Keramikmassen zu einem optimalen Endergebnis kommen unter dem Motto: “Time is money”.

Neben einigen Basisprinzipien werden die folgenden neuen Ziele in Angriff genommen

Der Paradigmenwechsel

Zahntechnische Restaurationen müssen mit Liebe zum Detail hergestellt werden, aber nie ohne das Gesamtbild zu verlieren. Ästhetik ist weiß und rot. Außerdem ist für den Patient neben der Ästhetik das funktionelle Wohlbefinden sehr wichtig geworden.

Die Wachablösung was Materialien und Systeme betrifft

Die Werkstoffe der Zukunft sind keramisch, vollkeramisch. Zirkondioxid wird zum größten Teil die dentalen Legierungen ersetzen. Traditionelle Herstellungsverfahren weichen innovativen CAD/CAM Systemen. Zahntechniker arbeiten mit neuem Instrumentarium, aber noch immer mit bewährten Basisprinzipien.

Die konstanten Faktoren

Funktion, Ästhetik, Präsizion bleiben Ausgangpunkte der prothetischen Zahnheilkunde. Die ambitionierten Zahntechniker arbeiten ergonomisch, detailgetreu, naturkonform und teamorientiert, immer dem Endergebnis und seiner Berufsethik verpflichtet. Die Zahntechnik ist kein pures Handwerk mehr sondern ein prothetischer Beruf als Teil der Zahnmedizien.

Einleitende Gedanken zum Thema Zirkondioxid

Eine überzeugende Ästhetik, Biokompatibilität und Langlebigkeit der vollkeramischen Restaurationen sind verantwortlich für den anhaltenden Siegeszug vollkeramischer Systeme, trotz der Skepsis.
Zirkondioxid gehört zu den leistungsstärksten Keramikmaterialien in der Dentaltechnik und besitzt ausgezeichnete mechanische Eigenschaften. So eröffnen sich für den Zahntechniker außergewöhnlich vielfältige Möglichkeiten zur Herstellung von vollkeramischem Zahnersatz.
Zirkondioxid öffnet zahlreiche Türen für die ästhetische Zahnheilkunde.

Programm:

Tag 1: Vormittag

Theoretischer Teil:

Die power-point Präsentation “Die Kunst der Harmonie” erläutert:

  • die Grundlagen für CAD/CAM metallfreie Restaurationen in der prothetischen Zahnheilkunde: Planung und Übersicht
  • den Vergleich Aluminiumoxid versus Zirkondioxid: Materialwahl (die Qual der Wahl?)
  • die Vorbereitung und Behandlung von Zirkondioxid: ein neues Material?
  • das Abutmentdesign: Prinzipien und Konzepte
  • verschraubte versus zementierte Implantatkronen
  • den Farbwert, die Farbsättigung und die Farbe in der Zahntechnik
  • den individuellen Keramikaufbau: to the point & back to the basics
  • die Bedeutung von Fluoreszenz und Opaleszenz: wo und womit?
  • die ovate Pontic Gestaltung (konvexe Zwischenglieder)
  • die rosa Gingivakeramik: Analyse und Rekonstruktion
  • die Oberflächenbearbeitung und Vorbereitung zum Glanzbrand
  • die rote Ästhetik und das Emergenz Profil
  • die faziale Harmonie

Tag 1: Nachmittag und Tag 2:

Pratischer Teil:

  • eine dreigliederige implantatgetragene Frontzahnbrücke auf zwei Implantaten auf einem Zirkondioxidgerüst wird verblendet
  • die zu verblendende Zahnfarbe wird bei einem/-er Kursteilnehmer/-in ausgesucht
  • an hand der ausgewählten Keramikmassen wird naturgetreu aufgebaut
  • das verloren gegangene Weich- und Hardgewebe wird durch den Einsatz von Gingivakeramik wieder kompensiert 
  • das Strukturieren der Oberfläche und die Vorbereitung des Glanzbrandes
  • der Glanzbrand und das Charaktarisieren
  • die manuelle Endpolitur
  • die abschliessende Endpolitur

Vorab zur Vorbereitung des Kurses:

Im eigenen Labor vor zu bereiten und mit zu bringen:

  • das im Vorfeld hergestellte Wax-up unter Berücksichtigung der funktionellen und ästhetischen Aspekte nach eigener Kreativität
  • die Silikonvorwahl zur korrekten Umsetzung des Zirkongerüstes
  • das im Labor gefertigte Zirkondioxidgerüst

In unserem Kurslabor
Donnerstag 3. und Freitag 4. September 2009
Donnerstag 1. und Freitag 2. Oktober 2009
Donnerstag 12. und Freitag 13. November 2009 

Kurslabor

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